ISBN: 978-3-7650- 9144-5
20.5 × 13.5 × 3 cm
Klappbroschur
388 Seiten

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Buchbeschreibung: "Varieté" von Stephanie Langenberg

Eine Geschichte über unmögliche Freundschaft, unerwiderte Liebe und dunkle Familiengeheimnisse

1893: Luisa und Meli wachsen zusammen in einem wohlhabenden Haushalt in Heidelberg auf. Meli ist die Tochter des Hauses und Luisa die Tochter der Näherin. Die beiden sind unzertrennlich, bis Melis Mutter, Dorothea Regens, herausfindet, dass Luisa der Bastard ihres Mannes ist und daraufhin die Näherin samt ihrer Mutter aus dem Haus jagt.
Luisa und ihre Mutter finden eine Unterkunft in Mannheim, doch Hunger, Armut und Tod sind nun ihre ständigen Begleiter. Luisas Mutter überlebt das Elend nicht. Als Luisa eine Anstellung im Varieté findet, scheinen ihre Probleme endlich gelöst zu sein. Luisa entwickelt sich zu einer großartigen und leidenschaftlichen Tänzerin, doch die Vergangenheit lässt sie nicht los…

2006: Paul, ein junger, aufstrebender Reporter mit einer Schwäche für schöne Frauen, wird nach Bergstett, einem kleinen Ort in der Nähe von Heidelberg, versetzt, um über die Ermordung einer gewissen Luisa Bergmann zu recherchieren. An dem Fall scheint nichts Ungewöhnliches. Luisa Bergmann wurde in Notwehr getötet. Doch nach und nach stößt Paul auf immer mehr Ungereimtheiten und lang verborgene Geheimnisse. Und was er zuvor als langweiligen Fall abgetan hatte, entwickelt sich plötzlich zu einer spannenden Verstrickung.

Hier die Leseprobe.

Auch als E-Book unter ISBN: 9783765091452 erhältlich!

Eingereicht für den DeLiA Literaturpreis 2020

DeLiA Literaturpreis 2020

 

 

 

 

 

 


PRESSESTIMMEN

„Mit ihrem Erstlingswerk ist Stephanie Langenberg ein atmosphärisch dichter und spannender Roman gelungen, der Kaiserzeit und Gegenwart miteinander verwebt und nebenbei ein Sittengemälde darstellt.“ ~ Helmi Tischler-Venter, Kurier

Informationen über den Autor "Stephanie Langenberg"

Stephanie Langenberg (*1983) studierte Jura in Tübingen und Thessaloniki mit Schwerpunkt in Rechtsgeschichte. Sie arbeitet als Juristin in Berlin, wo sie mit ihrer Familie lebt. Ihr Roman Varieté ist ihr erstes Buch.

weiter Informationen und Bücher von Stephanie Langenberg...

7 Bewertungen für Varieté

  1. Anna Leerkamp

    Ich habe das Buch letzte Woche im Urlaub gelesen und wurde bestens unterhalten! Es gibt zwei Handlungsstränge, ein Teil spielt im Jahr 2006, der andere im Zeitraum von 1893 bis 1924. Dreh- und Angelpunkt ist der Tod der Varieté-Tänzerin Luisa Bergmann im Jahre 1924 Dieses ist auch der Grund, warum Frauenheld Paul im Jahr 2006 in den verschlafenen Ort Bergstett kommt. Zunächst hat Paul wenig Interesse an dem Fall, da er von seiner Chefin zu diesem Auftrag verdonnert wurde. Doch mysteriöse Brände, Geistergeschichten und alte Dorflegenden geben ihm bald genügend Stoff zum Grübeln.

    Der historische Handlungsstrang hingegen entführt den Leser in ein vergangenes Jahrhundert. Auf der einen Seite wird die Lebensweise der feinen, reichen Gesellschaft skizziert, hier verkörpert durch Meli als reiche Industriellentochter. Auf der anderen wird das bohème, wilde Leben am Varieté außerhalb jeglicher Normen sehr bildhaft beschrieben. Zum Schluß werden alle Fäden zusammen geführt und sämtliche Geheimnisse werden sehr gekonnt aufgelöst. Die Geschichte beinhaltet einige Überraschungen, besonders der Schluss! Einiges wird angedeutet, vieles kommt überraschend!

    Das Buch ist außerdem sehr schön geschrieben, sehr flüssig und angenehm zu lesen. Die Figuren wirken lebendig, man kann sich gut in sie hinein versetzen.

    Ich kann das Buch wärmstens weiterempfehlen! Es hat alles, was ein richtig guter Schmöker braucht!

  2. Sarah Hansen

    Die Autorin schafft es auf faszinierende Art und Weise den Leser bereits nach wenigen Seiten in seinen Bann zu ziehen.

    Eins wird direkt am Anfang deutlich: Langeweile tritt beim Lesen dieses Buches nicht auf und die Nachttischlampe kann auch schonmal bis in die Nacht brennen…

    Die Geschichte nimmt seinen Lauf in der Hansestadt Hamburg, wo der der junge Journalist Paul einen, seinen Anschein nach, drögen Auftrag aufs Auge gedrückt bekommt. Seine Recherche führt ihn nach Bergstett, wo eine spannende Zeitreise bis ins 19. Jahrhundert zurück führt und der Fall sich als alles andere als dröge entpuppt.

    Verschiedene Orte, Zeitsprünge, unerwartete Verstrickungen sowie der Schreibstil der Autorin halten die Spannung von Anfang bis Ende aufrecht.

    Ich liebe es, ein Buch zu lesen, wo bis zum Ende immer wieder Sachen aufgedeckt werden und nie Langeweile aufkommt. Ein großes Kompliment an die Autorin, die es geschafft hat bei Zeit- und Ortswechsel den roten Faden zu behalten und das Buch zu einem rundum gelungenem Werk gemacht hat.

    Ich kann mich den vorherigen Bewertungen einfach nur anschließen und abschließend sagen, dass ich das Buch zu 100% empfehlen kann und sich hier jemand viel Wissen angeeignet hat um so detaillgetreu erzählen zu können.

    Bitte mehr davon :-)

  3. Wiebke Arkenau

    Die Tage werden länger, die Sehnsucht nach fesselndem Geschichten für verregnete Sonntage auf kuscheligen Sofas mit dampfendem Kakao wächst… Genau die Zeit für ein ganz besonderes Buch.

    Alles beginnt unscheinbar im Hier und Jetzt. Aus der vermeintlichen Strafversetzung des Juppis in die Wallachei entwickelt sich mehr und mehr eine nicht nur für den Protagonisten atemberaubend spannende Story… Immer öfter taucht der Leser mit Paul ab in die immer verstrickter scheinenden virtuosen Familiengeheimnisse der Hausherren. Ein Sog, der bereits nach wenigen Kapiteln nicht mehr loslässt.

    Im Rahmen einer temporeichen, aber sprachlich gewandten Erzählung wird schnell klar, dass nichts ist, wie es scheint. Dabei versteht es die Autorin in selten so gelesener Weise, die mannighaften Zeit- und Ortsprünge in einer dramatischen, indes trotz ihrer Komplexität fabelhaft kurzweiligen Weise erst zu vertstricken, um die Fäden dann nach wie vor zum bildgewaltigen Großen Ganzen zusammenzuführen, bevor die Spannung ins Unerträgliche wächst. Beinahe hinterhältig gut, möchte man meinen.

    Nicht zuletzt wird dabei auch der historisch Interessierte Leser gefordert: Der Detaillreichtum der vor dem Auge des Lesers immerzu lebendig werdenden Bilder des strengen Lebens in feiner Gesellschaft auf der einen und des ausgelassenen Varietes auf der anderen Seite lassen auf gekonnte und sorgfältige Recherche schließen.

    Eine fulminante Familiensaga, die bei alledem an den richtigen Stellen „prickelt“ und das Aufhören schwer macht. Genau das Richtige (nicht nur) für lange dunkle Herbstabende. Hier beherrscht jemand das Handwerk spannender Gesellchafts- und Unterhaltungsliteratur in vorzüglicher Weise.

  4. Karo

    Ein Lesevergnügen.

  5. Anonym

    Spannender historischer Kriminalroman: gut recherchiert, lebendig geschrieben und mit einem überraschenden Ende.

    2006:
    Der junge, aufstrebende Reporter Paul wird in den verschlafenen Ort Bergstett geschickt, um einen Mordfall aus dem Jahr 1924 zu recherchieren: im Jahr 1924 soll Luisa Bergmann, eine Person von zweifelhaften Ruf, auf dem Gut Berstett ermordet worden sein.
    Bei seinen Recherchen stößt Paul zunächst auf eine alte Legende und dann auf Ungereimtheiten. Er findet heraus, dass Luisa Bergmann einst eine gefeierte Tänzerin am Varieté in Mannheim gewesen war, bis sie eines Tages spurlos verschwand und erst im Jahr 1924 in Bergstett wieder auftauchte.
    Nach und nach löst Paul das Gewirr aus Verwicklungen, Legenden und Intrigen, die in Verbindung mit dem Mord stehen. Auf seiner Reise in die Vergangenheit trifft er auf Nachfahren, Nachfolger und vermeintlich Unbeteiligte, deren Interesse an der Aufklärung des Falles indes seltsam gering zu sein scheint.

    Ende des 19. Jahrhunderts:
    Luisa Bergmann wächst behütet als Tochter der Näherin bei einer reichen Industriellen-Familie in Heidelberg auf. Mit Meli, der Tochter des Hauses, ist sie eng befreundet. Eines Tages muss sie quasi über Nacht das Haus verlassen und geht nach Mannheim. Luisa lernt zufällig eine Tänzerin kennen und bekommt ein Engagement am Varieté. Schon bald steigt sie zum gefeierten Star auf. Doch sie gerät an einen zwielichtigen Verehrer, muss Mannheim verlassen und das das Unglück nimmt seinen Lauf…

    Der Roman spielt abwechselnd in der Zeitlinie des Jahres 2006 und in der Ende des 19. / Anfang des 20. Jahrhunderts. Beide Handlungsstränge werden Stück für Stück einander angenährt bis es zum überraschenden Ende kommt.

    Ich habe das Buch sehr gern gelesen: spannende Unterhaltung mit historischem „Lokalkolorit“, das einen in die Welt der Belle Epoque eintauchen lässt – und deren verschiedene Gesicher im Spannungsfeld zwischen Oberschicht und Dienstboten, Varieté und gesitteter Gesellschaft und natürlich Männern und Frauen. Die Figuren sind lebendig, das Ende ist überraschend und führt die angefangenen Erzählstränge alle überzeugend zu Ende.

    Ich kann das Buch unbedingt weiterempfehlen!

  6. Manuel Blechschmidt

    Das Buch Varieté handelt von dem egozentrischen Reporter Paul Schmidt, der nach und nach einen seit über hundert Jahren ungelösten Mordfall in der fiktiven Stadt Bergstett recherchiert.

    Die Autorin verwendet zwei Handlungsstränge, die sich aufeinander zubewegen. Einer spielt in der Zeit zwischen 1893 – 1924 und erzählt die Geschichte des jungen Mädchens Luisa, die als Tochter einer Näherin in einem gutbürgerlichen Haus aufwächst. Nach einigen unerwarteten Ereignissen dieses allerdings verlassen muss. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten, wird sie eine gefeierte Tänzerin am Varieté.

    Durch unglückliche Umstände, muss Sie auch aus diesem Leben fliehen und wird einige Jahre später Opfer eines Mordes.

    Der zweite Handlungsstrang spielt in der Gegenwart und erzählt wie Paul nach und nach mehr Indizien und Quellen zu dem Mord findet, bis er endlich das Rätsel gelöst hat. Durch seinen Chauvinismus kommt er dabei immer wieder in interessante Situationen und entlockt der einen oder anderen Dame ein paar Geheimnisse.

    Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen, da es ein historisch fundiertes Bild der Vergangenheit beschreibt und die Geschichte immer wieder interessante Wendungen erfährt. Gerade die Entwicklung der Persönlichkeiten und Ihre Verhaltensweisen geben dem Buch einen ausergewöhnlichen Reiz.

    Luisa entwickelt sich vom schüchternen Mädchen zum selbstbewussten und -bestimmten Star, kann dieses Glück aber nicht lange halten. Die Begegnung mit verschiedenen anderen, teils konträren, Menschen verändern sie und machen sie zu dem, was sie ist.

    Pauls Ehrgeiz spornt ihn immer wieder an und sein Selbstbewusstsein sorgt dafür, dass auch Dinge funktionieren, die anderen misslingen. Immer wieder wenn der Leser denkt, er sei in einer Sackgasse findet er wieder ein Indiz, was ihm weiterhilft.

    Jedes Kapital führt näher an die Lösung heran, bis am Ende die Auflösung präsentiert wird.

    Auf jeden Fall ein zu 100% empfehlenswertes Buch! Wer spannende Unterhaltung sucht, wird hier bestens bedient!

  7. GregorFesol

    Flotte Dialoge, sorgfältige Verknüpfung der Handlungsstränge, bemerkenswerte Metaphern und Analogien, suspense ala Hitchcock

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