So schwitzt und trieft man im Verlag…

Der Sommer gilt als beste Lesezeit. Ob am Strand, am Pool oder am Baggersee – ein Buch geht hier immer, solange ausreichend Schatten und kühle Getränke verfügbar sind. Mag sein, dass der Sommer perfekt zum Bücher lesen ist, zum Bücher machen (im vierten Stock im unisolierten Altbau) nicht immer unbedingt…

 

Denn: Immer ist irgendjemand im Urlaub (ob nun Autoren, Vertreter oder Verlagsmitarbeiter), alles zieht sich ein wenig in die Länge und die Gehirnaktivität scheint an manchen Tagen proportional zur steigenden Raumtemperatur (aktueller Tageshöchstwert: 33,9 Grad Celsius) zu sinken. Die vier Stockwerke zu den Verlagsräumen, die man im Winter so beschwingt hochkeucht, werden im Sommer zu einer ersten schweißtreibenden Herausforderung am Morgen, und dabei hat der Arbeitstag noch gar nicht angefangen. Daneben hat man sich auch noch teuflischer Wespen-Angriffe zu erwehren und bedauert so mindestens 200 Mal am Tag die fehlenden Fensterläden.

 

Aber man will sich ja nicht beklagen, immerhin haben wir den schönsten Job, den man sich vorstellen kann: Wir bringen Bücher zur Welt. Und das erfrischende Eis am Ende des Arbeitstages (wahlweise auch ein eisgekühltes Feierabendbierchen) schmeckt doch doppelt so gut, wenn man weiß, dass man es sich nach getaner Arbeit verdient hat :)

 

Für alle, die auch oder nicht im Altbau schwitzen müssen, gibt es einen tollen Sommer-Lesetipp: „Beinahe Toskana oder Baden für Nichtschwimmer“ von Eva Klingler. Gibts für nur 7,95 €.

 

Beste Grüße
Christel Manzey
und das Team von Der Kleine Buch Verlag

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